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Zahnpflegekaugummis:sinnvoll oder überflüssiger Trend?

Eine junge, lächelnde Frau hält zwei Zahnpflegekaugummis in der Hand.
Eine junge, lächelnde Frau hält zwei Zahnpflegekaugummis in der Hand.

Häufige Fragen zu Zahnpflegekaugummis

Wer kennt es nicht: Nach dem Essen bleibt oft das Gefühl zurück, dass die Zäh­ne nicht mehr ganz sau­ber sind. Doch nicht immer ist eine Zahn­bürs­te griff­be­reit. In sol­chen Momen­ten grei­fen vie­le Men­schen zu Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis. Sie ver­spre­chen fri­schen Atem, weni­ger Zahn­be­lag und sogar einen Bei­trag zur Kari­es­pro­phy­la­xe. Aber was kön­nen die­se Kau­gum­mis tat­säch­lich leis­ten – und wo lie­gen ihre Gren­zen? In die­sem Bei­trag beleuch­ten wir, wann Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis sinn­voll sind, wor­auf Sie ach­ten soll­ten und war­um sie nie­mals das gründ­li­che Zäh­ne­put­zen erset­zen kön­nen.

Was sind Zahnpflegekaugummis?

Zahnpflegekaugummis sind spezielle Kaugummis, die ohne Zucker hergestellt werden und oft mit besonderen Wirkstoffen angereichert sind. Häufig enthalten sie Zuckeraustauschstoffe wie Xylit oder Sorbit, die nicht von den Bakterien im Mund zu Säuren abgebaut werden. Dadurch tragen sie nicht zur Entstehung von Karies bei. Manche Sorten enthalten zusätzlich Mineralstoffe oder Fluoride, die die Zähne stärken sollen.

Wichtig ist die Unterscheidung zu herkömmlichen Kaugummis: Nur zuckerfreie Produkte mit entsprechender Kennzeichnung sind für die Zahnpflege geeignet. Normale Kaugummis mit Zucker haben sogar den gegenteiligen Effekt und können die Entstehung von Karies fördern.

Frau mit einem Glas Wasser in der Hand nimmt eine Nahrungsergänzungstablette.
Frau mit einem Glas Wasser in der Hand nimmt eine Nahrungsergänzungstablette.

Wie wirken Zahnpflegekaugummis?

Der Nut­zen von Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis basiert vor allem auf drei Effek­ten:

  • Anre­gung des Spei­chel­flus­ses: Das Kau­en regt die Spei­chel­drü­sen an. Der Spei­chel ist das wich­tigs­te natür­li­che Schutz­sys­tem der Mund­höh­le: Er neu­tra­li­siert Säu­ren, spült Essens­res­te weg und lie­fert Mine­ra­li­en zur Remi­ne­ra­li­sa­ti­on des Zahn­schmel­zes.
  • Neu­tra­li­sa­ti­on von Säu­ren: Nach dem Essen sinkt der pH-Wert im Mund. Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis hel­fen, den pH-Wert schnel­ler wie­der ins neu­tra­le Milieu zu brin­gen. Dadurch wird die Gefahr ver­rin­gert, dass Säu­ren den Zahn­schmelz angrei­fen.
  • Xylit-Effekt: Vor allem Xylit hat in Stu­di­en gezeigt, dass es das Wachs­tum bestimm­ter kari­es­aus­lö­sen­der Bak­te­ri­en hem­men kann. Die­ser Effekt ist zwar kein Ersatz für gründ­li­che Mund­hy­gie­ne, aber eine zusätz­li­che Unter­stüt­zung.

Wann sind Zahnpflegekaugummis sinnvoll?

Zahnpflegekaugummis sind eine praktische Ergänzung zur Zahnpflege – besonders dann, wenn Zähneputzen nicht möglich ist.

  • Unterwegs oder auf Reisen: Nach dem Essen im Büro, im Restaurant oder im Auto.
  • Nach Zwischenmahlzeiten: Um Speisereste und Säuren schneller zu neutralisieren.
  • Bei Mundtrockenheit: Menschen mit reduziertem Speichelfluss (z. B. durch Medikamente) können von der Speichelanregung profitieren.
  • Für Kinder und Jugendliche: Unter Aufsicht können Zahnpflegekaugummis eine gute Zwischenlösung sein, wenn nach der Schulmahlzeit keine Zahnbürste zur Verfügung steht.
Ein Junge vor blauem Hintergrund mit strahlendem Lächeln und fester Zahnspange.
Ein Junge vor blauem Hintergrund mit strahlendem Lächeln und fester Zahnspange.

Wann sind sie nicht geeignet?

So hilf­reich Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis auch sein kön­nen, sie sind nicht in jeder Situa­ti­on emp­feh­lens­wert:

  • Bei Kie­fer­ge­lenks­pro­ble­men: Län­ge­res Kau­en kann Schmer­zen oder Beschwer­den ver­stär­ken.
  • Für Klein­kin­der: Ver­schluckungs­ge­fahr und man­geln­de Kon­trol­le beim Kau­en machen Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis unge­eig­net für Kin­der unter 4–5 Jah­ren.
  • Bei Ver­dau­ungs­pro­ble­men: Gro­ße Men­gen Sor­bit oder Xylit kön­nen abfüh­rend wir­ken und Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen.
  • Bei Zahn­span­gen: Kau­gum­mi kann sich an Bra­ckets und Dräh­ten ver­fan­gen. Hier ist beson­de­re Vor­sicht gebo­ten.

Welche Zahnpflegekaugummis sind empfehlenswert?

Beim Kauf sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Zuckerfrei: Nur zuckerfreie Kaugummis mit entsprechendem Hinweis sind zur Zahnpflege geeignet.
  • Xylit-Gehalt: Produkte mit einem höheren Anteil Xylit (ca. 1 g pro Kaugummi) bieten den besten zusätzlichen Effekt gegen Kariesbakterien.
  • Ohne aggressive Zusatzstoffe: Vermeiden Sie Kaugummis mit zu viel Säure (z. B. Zitronensäure in Fruchtkaugummis), da diese den Zahnschmelz angreifen können.
  • Qualitätssiegel: Achten Sie auf wissenschaftlich geprüfte Produkte, etwa mit dem Zahnfreundlich-Logo (Happy Tooth).
Die Suche nach der perfekten Zahnpasta in Kombination mit Kunst aus Zahnpasta .
Die Suche nach der perfekten Zahnpasta in Kombination mit Kunst aus Zahnpasta .

Wann sollte man besser verzichten?

Es gibt Situa­tio­nen, in denen Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis kei­nen Mehr­wert haben oder sogar unge­eig­net sind:

  • Direkt nach dem Zäh­ne­put­zen: Hier ist kein zusätz­li­cher Nut­zen zu erwar­ten.
  • Bei star­ken Zahn­schä­den oder aku­ten Zahn­schmer­zen: Kau­gum­mi­kau­en kann Schmer­zen ver­stär­ken und ersetzt kei­ne zahn­ärzt­li­che Behand­lung.
  • Als Ersatz fürs Put­zen: Wer glaubt, sich das Zäh­ne­put­zen durch Kau­gum­mi spa­ren zu kön­nen, scha­det sei­nen Zäh­nen lang­fris­tig. Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis sind nur eine Ergän­zung, nie­mals ein Ersatz für Zahn­bürs­te, Zahn­sei­de und regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len.

Für wen eignen sie sich besonders?

  • Berufstätige mit wenig Zeit: Wer häufig außer Haus isst, kann mit Zahnpflegekaugummis seine Mundhygiene unterstützen.
  • Schüler und Studenten: Praktisch nach dem Mensa- oder Pausenbrot, wenn keine Zahnbürste griffbereit ist.
  • Menschen mit Mundtrockenheit: Durch Speichelanregung wird das Risiko von Karies und Mundgeruch gesenkt.
  • Kaugummifreunde: Wer ohnehin gern Kaugummi kaut, kann bewusst auf zahnpflegende Produkte umsteigen.
Zahngesundheit und weiße Zähne mit Zahnseide. Eine lächelnde Frau verwendet Zahnseide für Zahn- und Mundhygiene und zur Vorsorge.
Zahngesundheit und weiße Zähne mit Zahnseide. Eine lächelnde Frau verwendet Zahnseide für Zahn- und Mundhygiene und zur Vorsorge.

Was sie nicht leisten können

Auch wenn Zahn­pfle­ge­kau­gum­mis vie­le Vor­tei­le bie­ten, soll­te man ihre Wir­kung rea­lis­tisch ein­schät­zen:

  • Sie erset­zen kein Zäh­ne­put­zen: Nur die Zahn­bürs­te ent­fernt effek­tiv Zahn­be­lag und Bak­te­ri­en von den Zahn­ober­flä­chen.
  • Sie errei­chen kei­ne Zahn­zwi­schen­räu­me: Hier bleibt Zahn­sei­de oder Inter­den­tal­bürst­chen unver­zicht­bar.
  • Sie hei­len kei­ne Schä­den: Bereits vor­han­de­ne Kari­es, Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen oder Zahn­stein kön­nen nicht durch Kau­gum­mi­kau­en behan­delt wer­den.

Sinnvolle Ergänzung, aber kein Wundermittel

Zahnpflegekaugummis sind praktisch, handlich und können tatsächlich etwas für die Zahngesundheit tun – vor allem, wenn gerade keine Zahnbürste zur Hand ist. Sie fördern den Speichelfluss, neutralisieren Säuren und können durch Xylit die Bakterienaktivität reduzieren. Besonders unterwegs oder bei Menschen mit Mundtrockenheit sind sie eine empfehlenswerte Unterstützung.

Doch klar ist auch: Zahnpflegekaugummis sind ein Extra, kein Ersatz. Sie ersetzen nicht das gründliche Zähneputzen zweimal täglich, die Reinigung der Zahnzwischenräume und die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt. Wer sie richtig einsetzt, profitiert – wer sich ausschließlich darauf verlässt, riskiert seine Zahngesundheit.

Unser Tipp: Nutzen Sie Zahnpflegekaugummis gezielt nach Mahlzeiten, wenn keine Zahnbürste in Reichweite ist. Wählen Sie Produkte mit hohem Xylitanteil und offizieller Kennzeichnung als zahnpflegend. Und denken Sie daran: Ihr schönstes Lächeln bleibt nur mit einer Kombination aus konsequenter Mundhygiene und professioneller Betreuung langfristig gesund

BG verschwommen

Das sagen unsere Patienten

Egal von wel­chem Team­mit­glied der Pra­xis Dr. Gei­ger ich behan­delt wur­de, ich habe mich immer gut auf­ge­ho­ben gefühlt. Sehr kom­pe­ten­tes und freund­li­ches Team, das immer bemüht ist, noch bes­ser zu wer­den. Beson­ders gut fin­de ich, dass hier ver­sucht wird, die Ursa­che von Pro­ble­men zu fin­den und nicht nur Sym­pto­me, wie z.B. Zahn­schmer­zen, behan­delt wer­den. Ganz­heit­li­ches und moder­nes Ver­ständ­nis von (Zahn-)Medizin.

Sebastian Bayer

Klas­se Pra­xis­team, von der Anmel­dung bis zur Behand­lung ist man hier in guten Hän­den. Wenn man schon zum Zahn­arzt muss, dann soll­te es so sein wie hier.

Uli Seichter

Nach lan­ger Odys­see und stän­di­gen Schmer­zen im Ober­kie­fer habe ich zum Glück die Zahn­arzt­pra­xis Dr. Gei­ger gefun­den. Dr. Gei­ger hat es wie kein ande­rer Arzt ver­stan­den, mei­ne Pro­ble­ma­tik sofort zu erken­nen. Ich kann die­se Pra­xis zu 100% wei­ter­emp­feh­len.

Lisa Kroth
Die rechteckige Grafik zeigt eine schräg nach rechts gestellte Sanduhr mit L in einem Kreis rechts unten in der Grafik.

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