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Zwei blonde Mädchen schauen beim Zähneputzen aufs Handy.

Zahnpflege in der Pubertät:Tipps für Teenies und Eltern

Warum jetzt besonders sorgfältige Mundhygiene wichtig ist?

Die Pubertät ist eine Zeit großer Veränderungen – körperlich, hormonell und emotional. Für viele Jugendliche fühlt es sich an, als würden sie jeden Tag ein bisschen anders aussehen und sich anders fühlen. Was dabei oft übersehen wird: Auch die Mundgesundheit durchläuft in dieser Phase wichtige Veränderungen. Die richtige Zahnpflege in der Pubertät ist entscheidend, um gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch bis ins Erwachsenenalter zu erhalten. In diesem Beitrag erklären wir, was sich im Körper verändert, warum Jugendliche anfälliger für Zahn- und Zahnfleischerkrankungen sind und weshalb eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) gerade in dieser Lebensphase sinnvoll ist.

Das strahlendes Lächeln einer jungen Frau mit fester Zahnspange vor blauem Hintergrund.
Das strahlendes Lächeln einer jungen Frau mit fester Zahnspange vor blauem Hintergrund.

Pubertät – Was passiert im Körper und warum betrifft das die Zähne?

Wäh­rend der Puber­tät kommt es zu einer ver­stärk­ten Aus­schüt­tung von Hor­mo­nen, ins­be­son­de­re von Östro­gen und Tes­to­ste­ron. Die­se hor­mo­nel­len Schwan­kun­gen betref­fen nicht nur Haut und Stim­mung – sie wir­ken sich auch direkt auf das Zahn­fleisch aus.

Typi­sche Ver­än­de­run­gen in der Puber­tät:

  • Emp­find­li­che­res Zahn­fleisch: Durch den erhöh­ten Hor­mon­spie­gel wird das Zahn­fleisch stär­ker durch­blu­tet. Es kann anschwel­len und schnel­ler blu­ten.
  • Erhöh­te Anfäl­lig­keit für Ent­zün­dun­gen (Gin­gi­vi­tis): Selbst gerin­ge Men­gen Zahn­be­lag kön­nen eine deut­li­che Ent­zün­dungs­re­ak­ti­on aus­lö­sen.
  • Mehr Plaque-Bil­dung: Jugend­li­che grei­fen häu­fi­ger zu süßen Geträn­ken, Snacks und Fast Food – beson­ders wenn Schu­le, Sport oder Frei­zeit kei­ne Zeit für regel­mä­ßi­ge Mahl­zei­ten las­sen.
  • Ver­än­der­tes Mund­mi­lieu: In die­ser Pha­se ändert sich die Zusam­men­set­zung des Spei­chels. Er kann weni­ger schüt­zend wir­ken, was das Kari­es­ri­si­ko erhöht.

Vie­le Jugend­li­che bemer­ken ein leicht blu­ten­des Zahn­fleisch und den­ken, sie hät­ten zu hart geputzt. Häu­fig steckt jedoch eine begin­nen­de Zahn­fleisch­ent­zün­dung dahin­ter – ein ers­tes Warn­si­gnal.

Warum Pubertät und Zahnpflege manchmal kollidieren

Viele Eltern kennen diese Situation: "Ich habe schon geputzt!" – und trotzdem riecht es im Bad nicht nach Zahnpasta. In der Pubertät verschieben sich oft Prioritäten. Aus Sicht der Jugendlichen stehen Freundschaften, Sport, Hobbys, Social Media und der Wunsch nach Selbstständigkeit im Vordergrund. Die Zahnpflege rückt in den Hintergrund.

Gleichzeitig steigt jedoch das Risiko für:

  • Gingivitis (Zahnfleischentzündung)
  • Karies
  • Mundgeruch (Halitosis)

Wenn sich Zahnfleischentzündungen dauerhaft festsetzen, kann das langfristig zu Parodontitis führen – einer Erkrankung, die zum Zahnverlust führen kann. Dass das bereits im Jugendalter beginnen kann, ist vielen nicht bewusst.

Ein fröhlicher Teenager-Junge beim Zähneputzen mit einer elektrischen Zahnbürste im Badezimmer.
Ein fröhlicher Teenager-Junge beim Zähneputzen mit einer elektrischen Zahnbürste im Badezimmer.

Wie sollte in der Pubertät geputzt werden?

Die Basis guter Zahn­pfle­ge bleibt ein kon­se­quen­tes Zwei­mal-pro-Tag-Putz­ri­tu­al. Doch durch die hor­mo­nell beding­te Emp­find­lich­keit des Zahn­fleisches wird die rich­ti­ge Tech­nik beson­ders wich­tig.

Schritt-für-Schritt: Die rich­ti­ge Putz­rou­ti­ne

  • 2× täg­lich, je 2–3 Minu­ten:
  • Zäh­ne sys­te­ma­tisch put­zen: Abschnitt für Abschnitt, am bes­ten in einer fes­ten Rei­hen­fol­ge – z. B. erst außen, dann innen, dann Kau­flä­chen.
  • Zahn­fleisch­rand beson­ders beach­ten: Dort sitzt der meis­te Bio­film. Wich­tig: nicht schrub­ben, son­dern mit klei­nen Kreis­be­we­gun­gen arbei­ten.
  • Wei­che oder mitt­le­re Zahn­bürs­te ver­wen­den: Zu har­te Bürs­ten rei­zen das Zahn­fleisch zusätz­lich.
  • Elek­tri­sche Zahn­bürs­te kann Vor­tei­le brin­gen, weil sie gleich­mä­ßi­ger rei­nigt und eine Timer­funk­ti­on besitzt – ide­al für Jugend­li­che.

Zahn­sei­de oder Inter­den­tal­bürs­ten – ja, täg­lich! 
Zwi­schen den Zäh­nen ent­steht beson­ders viel Plaque. Gera­de in der Puber­tät reicht das Put­zen allein nicht aus.

Faust­re­gel:
Jeden Abend Zahn­sei­de oder Inter­den­tal­bürst­chen ver­wen­den.

Wich­tig ist auch: Fluo­rid nicht ver­ges­sen
Fluo­rid-hal­ti­ge Zahn­pas­ta stärkt den Zahn­schmelz und macht ihn wider­stands­fä­hi­ger gegen Säu­ren – wich­tig, wenn häu­fig süße Geträn­ke kon­su­miert wer­den.

Ernährung – der unsichtbare Einfluss auf die Mundgesundheit

Cola, Energy Drinks, Eistee, gesüßte Milchgetränke und Snacks sind in der Pubertät besonders beliebt. Diese Getränke und Snacks wirken doppelt schädlich:

  • Zucker → Kariesrisiko
  • Säuren → Zahnschmelz wird aufgeweicht

Ein Tipp für Jugendliche:

Wer Softdrinks trinken möchte, sollte das besser auf einmal tun statt in vielen kleinen Schlucken über den Tag verteilt. Dauerndes Nippen hält den Zahnschmelz permanent im Angriffszustand.

Ein Zahnarzt bei der Behandlung einer Patientin.
Ein Zahnarzt bei der Behandlung einer Patientin.

Professionelle Zahnreinigung (PZR) – wichtiger als die Kinder-IP

Vie­le Eltern ken­nen die soge­nann­te Kin­der-Indi­vi­du­al­pro­phy­la­xe (IP) aus dem Kin­des­al­ter. Dabei wer­den die Zäh­ne ange­färbt, geputzt und fluo­ri­diert. In der Puber­tät reicht die­se Art der Rei­ni­gung jedoch häu­fig nicht mehr aus.

War­um ist die Pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung (PZR) der IP über­le­gen?

Kin­der-IP:

  • Ent­fernt sicht­bar gewor­de­nen Belag
  • Fokus auf Moti­va­ti­on und Anlei­tung
  • Für Grund­schu­le ide­al

Pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung (PZR):

  • Ent­fernt auch hart­nä­cki­gen Zahn­stein und tief sit­zen­de Abla­ge­run­gen
  • Fokus auf inten­si­ve Rei­ni­gung und Vor­beu­gung von Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen
  • Für Jugend­li­che und Erwach­se­ne ange­mes­sen

Wäh­rend der Puber­tät lie­gen die Haupt­pro­ble­me häu­fig nicht mehr bei man­geln­dem Wis­sen, son­dern bei hart­nä­cki­gen Belä­gen und Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen, die eine gründ­li­che­re Behand­lung erfor­dern.

Nut­zen der PZR für Jugend­li­che:

  • Ent­fernt Zahn­stein und fest sit­zen­de Belä­ge, die mit Put­zen nicht zu lösen sind
  • Redu­ziert Zahn­fleisch­blu­ten und Ent­zün­dun­gen
  • Schützt vor Mund­ge­ruch – ein wich­ti­ges The­ma für das Selbst­be­wusst­sein
  • Glat­te Zäh­ne erschwe­ren erneu­te Plaque-Bil­dung

Vie­le Eltern berich­ten, dass Jugend­li­che nach einer PZR moti­vier­ter sind, sau­ber zu hal­ten – der Unter­schied ist spür­bar.

Mundhygiene in der Pubertät ist ein Schlüssel zur Gesundheit im Erwachsenenalter

Die hormonellen Veränderungen der Pubertät machen eine gründliche Zahnpflege wichtiger denn je. Wer in dieser Lebensphase auf seine Mundgesundheit achtet, legt den Grundstein für gesunde Zähne bis ins hohe Alter.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Hormonelle Veränderungen erhöhen das Risiko für Zahnfleischentzündungen.
  • 2× täglich putzen, 1× täglich Zahnseide oder Interdentalbürsten verwenden.
  • Süßgetränke und Snacks bewusst konsumieren.
  • Eine Professionelle Zahnreinigung bietet deutlich mehr Schutz als die klassische Kinder-IP.

Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt und Professionelle Zahnreinigungen unterstützen Jugendliche dabei, ihre Mundgesundheit dauerhaft zu erhalten – und schenken ein strahlendes Lächeln, das Selbstbewusstsein gibt.

BG verschwommen

Das sagen unsere Patienten

Egal von wel­chem Team­mit­glied der Pra­xis Dr. Gei­ger ich behan­delt wur­de, ich habe mich immer gut auf­ge­ho­ben gefühlt. Sehr kom­pe­ten­tes und freund­li­ches Team, das immer bemüht ist, noch bes­ser zu wer­den. Beson­ders gut fin­de ich, dass hier ver­sucht wird, die Ursa­che von Pro­ble­men zu fin­den und nicht nur Sym­pto­me, wie z.B. Zahn­schmer­zen, behan­delt wer­den. Ganz­heit­li­ches und moder­nes Ver­ständ­nis von (Zahn-)Medizin.

Sebastian Bayer

Klas­se Pra­xis­team, von der Anmel­dung bis zur Behand­lung ist man hier in guten Hän­den. Wenn man schon zum Zahn­arzt muss, dann soll­te es so sein wie hier.

Uli Seichter

Nach lan­ger Odys­see und stän­di­gen Schmer­zen im Ober­kie­fer habe ich zum Glück die Zahn­arzt­pra­xis Dr. Gei­ger gefun­den. Dr. Gei­ger hat es wie kein ande­rer Arzt ver­stan­den, mei­ne Pro­ble­ma­tik sofort zu erken­nen. Ich kann die­se Pra­xis zu 100% wei­ter­emp­feh­len.

Lisa Kroth
Die rechteckige Grafik zeigt eine schräg nach rechts gestellte Sanduhr mit L in einem Kreis rechts unten in der Grafik.

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