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Frau mit Anästhesie-Maske im Zahnarztstuhl. Sie hält beide Daumen nach oben.

LachgasDie sanfte Lösung für entspannte Behandlungen

Schallend lachen beim Zahnarzt?

Grinsen von Ohr zu Ohr und Spaß bis zur Vergnügungssteuerpflicht? Was kann Lachgas beim Zahnarzt wirklich?

Haben Sie Angst vor dem Zahnarzt? Oder wünschen Sie einfach eine entspannte Behandlung? Dann ist die Lachgassedierung die Lösung für Sie.

Lachgas Praxis Dr. Geiger
Lachgas Praxis Dr. Geiger

Die Geschichte des Lachgases und warum es eigentlich so heißt

1777 syn­the­ti­sier­te der Wis­sen­schaft­ler Joseph Priestley (1732–1804) durch das Erhit­zen von Ammo­ni­um­ni­trat unter Zuga­be von Eisen­spä­nen zum ers­ten Mal Distick­stoff­mon­oxid (Lach­gas). Nach des­sen Ent­de­ckung expe­ri­men­tier­te auch Hum­phry Davy (1778–1829) mit den phy­sio­lo­gi­schen Eigen­schaf­ten des Lach­ga­ses.
Er stell­te des­sen Wir­kung auf Jahr­märk­ten oder Varie­tés zur all­ge­mei­nen Erhei­te­rung dar. Die Pro­ban­den stol­per­ten, fie­len hin, ihre Spra­che ver­än­der­te sich, sie wur­den trä­ge und das Publi­kum lach­te sie aus. Daher stammt auch der Name „Lach­gas“.
Der Ein­satz des Gases blieb über vie­le Jah­re hin ein rei­nes Frei­zeit­ver­gnü­gen. Erst 45 Jah­re spä­ter (1844) wur­de der Zahn­arzt Hor­ace Wells (1815–1848) bei einer die­ser Ver­an­stal­tun­gen auf die anal­ge­ti­sche Potenz des Lach­ga­ses auf­merk­sam: Einer der Betei­lig­ten zog sich im Lach­gas­rausch eine Schnitt­ver­let­zung am Unter­schen­kel zu und merk­te dies erst nicht. Wells Beob­ach­tung gilt noch heu­te als die Geburts­stun­de der moder­nen Anäs­the­sio­lo­gie.
Zahn­arzt Wil­liam Mor­ton (1819–1868), ver­brei­te­te den Ein­satz von Lach­gas und Äther­nar­ko­sen für die zahn­ärzt­li­che und zahn­chir­ur­gi­sche Pra­xis wei­ter. Der Ein­satz von Distick­stoff­mon­oxid eta­blier­te sich zuneh­mend weg von der Frei­zeit­dro­ge hin zu einem seriö­sen Gas­nar­ko­ti­kum. Wis­sen­schaft­ler und Ärz­te erkann­ten über Jahr­zehn­te die sedie­ren­de und schmerz­lin­dern­de Potenz und lern­ten, das Inha­la­ti­ons­se­da­tiv­um rich­tig und wir­kungs­voll ein­zu­set­zen. Däni­sche Zahn­ärz­te boten ab 1955 Kur­se zur den­ta­len Lach­gas­se­die­rung an; in den USA eta­blier­te sich Lach­gas ab den 1960er-Jah­ren. Einer 2009 durch­ge­führ­ten Umfra­ge vom Bun­des­ver­band der Kin­der­zahn­ärz­te zufol­ge benut­zen 25 % der zer­ti­fi­zier­ten Kin­der­zahn­ärz­te Lach­gas zum Zwe­cke der Inha­la­ti­ons­se­die­rung in der Pra­xis.
Heu­te ist die Anwen­dung von Lach­gas über voll­au­to­ma­ti­sche Gerä­te eine in der Zahn­me­di­zin rou­ti­ne­mä­ßig durch­ge­führ­te The­ra­pie. Es wird durch Ein­at­men über eine Nasen­mas­ke ver­ab­reicht und wirkt schnell, indem es den Sau­er­stoff­an­teil im Blut redu­ziert und gleich­zei­tig das Gehirn ent­spannt.

Lachende Frau mit Anästhesie-Maske im Zahnarztstuhl.
Lachende Frau mit Anästhesie-Maske im Zahnarztstuhl.

Wird durch Lachgas jeder Zahnarztbesuch ein einziger Riesenspass?

Nein, wie oben beschrie­ben ist der zen­tra­le Effekt des Lach­ga­ses voll­kom­men los­ge­löst von irgend­wel­chem Lachen. Wir gehen zwar immer noch davon aus, dass ein Zahn­arzt­be­such bei uns das reins­te Ver­gnü­gen ist, aller­dings wis­sen wir, dass es auch sehr vie­le Angst­pa­ti­en­ten gibt. Für die­se ist eine Lach­gas-Sedie­rung die opti­ma­le und eigent­lich auch alter­na­tiv­lo­se The­ra­pie­form in der Zahn­arzt­pra­xis. War­um ist das so?
Die Lach­gas­be­hand­lung hat sich als eine wun­der­ba­re Metho­de erwie­sen, um die Angst und Ner­vo­si­tät vie­ler Pati­en­ten vor zahn­ärzt­li­chen Ein­grif­fen zu lin­dern. Einer der wich­tigs­ten Aspek­te ist der Stress­ab­bau: Das Lach­gas wirkt beru­hi­gend und hilft, Ängs­te und Ner­vo­si­tät vor zahn­ärzt­li­chen Ein­grif­fen zu redu­zie­ren. Dadurch kön­nen Pati­en­ten ent­spann­ter auf dem Behand­lungs­stuhl Platz neh­men.
Ein wei­te­rer Vor­teil der Lach­gas­be­hand­lung ist die Schmerz­lin­de­rung. Das Gas wirkt als leich­tes Analge­ti­kum und kann daher dazu bei­tra­gen, Schmer­zen wäh­rend des Ein­griffs zu redu­zie­ren. Pati­en­ten emp­fin­den dadurch weni­ger Unbe­ha­gen und kön­nen die Behand­lung bes­ser ertra­gen.
Neben dem Stress­ab­bau und der Schmerz­lin­de­rung bie­tet die Lach­gas­be­hand­lung auch den Vor­teil der Zeit­er­spar­nis. Durch die ent­spann­te Atmo­sphä­re kön­nen Zahn­ärz­te effi­zi­en­ter arbei­ten und die Behand­lungs­zeit ver­kür­zen. Dadurch wer­den zusätz­li­che Sit­zun­gen oft über­flüs­sig.
Ein wei­te­rer Plus­punkt ist die schnel­le Erho­lung nach der Behand­lung. Im Ver­gleich zu ande­ren sedie­ren­den Metho­den benö­ti­gen Pati­en­ten nach der Lach­gas­be­hand­lung weni­ger Zeit, um sich zu erho­len. Sie kön­nen sich schnel­ler wie­der nor­ma­len Akti­vi­tä­ten wid­men und ihren All­tag fort­set­zen.

Ist Lachgas etwas für jedermann?

Lachgas eignet sich für eine Vielzahl von Patientinnen und Patienten, die ihre Zahnbehandlung entspannter und stressfreier gestalten möchten. Insbesondere kann es für folgende Personen von Vorteil sein:

Angstpatienten: Wenn der Gedanke an den Zahnarztbesuch bereits Unbehagen und Angst auslöst, kann Lachgas eine große Hilfe sein. Es hilft dabei, die Angst zu reduzieren und eine entspannte Atmosphäre während der Behandlung zu schaffen.

Kinder: Kinder haben oft eine natürliche Nervosität oder Angst vor dem Zahnarztbesuch. Lachgas kann ihnen helfen, sich zu entspannen und die Behandlung als angenehmer zu empfinden. Es ermöglicht ihnen, die Erfahrung positiv zu erleben und mögliche zukünftige Ängste abzubauen.

Patienten mit Überempfindlichkeit oder Würgereiz: Manche Menschen haben einen starken Würgereiz oder sind sehr empfindlich in Bezug auf zahnärztliche Instrumente im Mund. Lachgas kann dazu beitragen, die Empfindlichkeit zu reduzieren und so die Behandlung für diese Patienten angenehmer zu machen.

Menschen mit eingeschränkter Kooperationsfähigkeit: Es gibt Patienten, die aufgrund von körperlichen oder geistigen Einschränkungen Schwierigkeiten haben, während der Behandlung ruhig zu bleiben oder Anweisungen zu befolgen. Lachgas kann dazu beitragen, ihre Entspannung zu fördern und die Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt zu erleichtern.

Grundsätzlich ist Lachgas für die allermeisten Personen geeignet. Auf den Einsatz von Lachgas sollte jedoch verzichtet werden bei schwangeren Frauen im ersten Trimester, bei Menschen mit bestimmten Erkrankungen wie z.B. COPD oder akuter Mittelohrentzündung und allgemein bei behinderter Nasenatmung.

Vor der Anwendung von Lachgas führen wir in unserer Praxis daher eine gründliche Untersuchung durch und besprechen Ihre individuellen Bedürfnisse und medizinischen Voraussetzungen.

Jugendliche zeigt auf Spielzeug
Jugendliche zeigt auf Spielzeug

Lachgas beim Zahnarzt Für mehr Entspannung?

Also, wenn Sie das nächs­te Mal unse­re Pra­xis betre­ten und das Lach­gas in der Luft liegt, las­sen Sie sich von unse­rer fröh­li­chen Atmo­sphä­re mit­rei­ßen. Sie wer­den sehen, dass ein Zahn­arzt­be­such nicht immer mit Ängs­ten und Sor­gen ver­bun­den sein muss. Mit Lach­gas kön­nen wir gemein­sam eine posi­ti­ve Erfah­rung dar­aus machen.
Wir freu­en uns dar­auf, Sie in unse­rer Pra­xis will­kom­men zu hei­ßen und Sie mit Lach­gas zu ver­wöh­nen. Ver­ab­schie­den Sie sich von der Angst und sagen Sie hal­lo zu einem ent­spann­ten Lächeln.
Wenn Sie mehr zum The­ma Lach­gas wis­sen möch­ten, dann fin­den Sie aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen auf unse­rer Web­site.

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Das sagen unsere Patienten

Egal von wel­chem Team­mit­glied der Pra­xis Dr. Gei­ger ich behan­delt wur­de, ich habe mich immer gut auf­ge­ho­ben gefühlt. Sehr kom­pe­ten­tes und freund­li­ches Team, das immer bemüht ist, noch bes­ser zu wer­den. Beson­ders gut fin­de ich, dass hier ver­sucht wird, die Ursa­che von Pro­ble­men zu fin­den und nicht nur Sym­pto­me, wie z.B. Zahn­schmer­zen, behan­delt wer­den. Ganz­heit­li­ches und moder­nes Ver­ständ­nis von (Zahn-)Medizin.

Sebastian Bayer

Klas­se Pra­xis­team, von der Anmel­dung bis zur Behand­lung ist man hier in guten Hän­den. Wenn man schon zum Zahn­arzt muss, dann soll­te es so sein wie hier.

Uli Seichter

Nach lan­ger Odys­see und stän­di­gen Schmer­zen im Ober­kie­fer habe ich zum Glück die Zahn­arzt­pra­xis Dr. Gei­ger gefun­den. Dr. Gei­ger hat es wie kein ande­rer Arzt ver­stan­den, mei­ne Pro­ble­ma­tik sofort zu erken­nen. Ich kann die­se Pra­xis zu 100% wei­ter­emp­feh­len.

Lisa Kroth
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